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Ein Blick hinter die Kulissen bei Cosh

18.12.2003
„Was passiert wohl genau, wenn ich auf den „Submit“-Button drücke?“

Diese Fragen haben sich sicherlich schon mehrere User gestellt als sie bei einem Online-Shop bestellt haben. Welche Prozesse laufen im Hintergrund ab um eine Online-Bestellung von der Internet Seite zum Kunden zu befördern?

Um diese Fragen zu klären, sind wir der Sache mal auf den Grund gegangen und haben „Cosh-Computersysteme“ in Feucht bei Nürnberg besucht um einmal einen Blick hinter die Kulissen eines Internet-Shops werfen zu können.

Am „feuchten“ Bahnhof angekommen, wurde ich gleich von Claus J. Meier, dem Inhaber des Versandes freundlich begrüßt und mit dem Auto zum Laden gefahren. Was für ein Service.
Dieser Service sollte sich wie ein roter Faden durch den restlichen Tag ziehen und sorgte sehr für angenehmes Klima.

Cosh-Computersysteme hat seinen Sitz in den oberen Büroräumen eines Autohauses und bietet ausreichend Platz die Waren vorrätig lagern zu können.

Doch kommen wir nun zum Hauptteil meines Besuches: Wie verläuft so eine Bestellung genau? Mit nicht ganz unstolzer Stimme erklärt mir Claus, dass abgesendete Bestellformulare innerhalb von 1-120 Sekunden bei ihnen eintreffen und somit praktisch unverzüglich bearbeitet werden können.
Diese Bearbeitung findet unter anderem durch seine Freundin Corinna Marder statt. Hierbei werden die Bestellungen in einer Datenbank abgelegt und überprüft ob z.B. der bestellende Kunde schon einmal bei Cosh etwas bestellt hat. Sollte dies der Fall sein, schallt ein lautes „Ein Wiederbesteller“ durch den Raum smile
Anschließend wird das Bestellformular zweimal ausgedruckt. Der erste Ausdruck wandert direkt in einen Ordner, der aus Sicherungszwecken angelegt wurde, falls es zu einem Datenverlust kommen sollte. „Somit hat man wenigstens eine kleine Rückversicherung in der Hand, falls mal mit dem Computer etwas sein sollte“ erklärt mir Claus.
Die zweite Kopie geht gleich Richtung Versandabteilung, wo sie zunächst auf den Verpackungstisch kommt.
„Hier werden nun die bestellten Waren zusammengestellt und gleich verpackt. Dabei überprüfen wir mehrmals ob wirklich alle Waren nach Wunsch des Kunden im Paket vorhanden sind. Desweiteren erhält jeder Kunde von uns noch ein kleines Dankeschön oder eine kleine Überraschung, aber psst, nichts davon verraten Augenzwinkern

Durch den Anschluss der in Feucht ansässigen Bank an die Zentralbank in München ist auch ein schneller Verkehr und eine schnelle Überprüfung des Geldeingangs gewährleistet. „Teilweise ist es so, dass Kunden per Online-Banking das Geld überweisen und es schon 2 Stunden später bei uns eintrifft, so dass es sogar möglich ist, dass Kunden ihre Ware bestellen, das Geld überweisen und wir noch am selben Tag die Ware rausschicken können. Allerdings können wir darauf keine Garantie geben, so dass wir die Kunden häufig mit der schnellen Lieferung einfach überraschen.“ Berichtet Claus auf die Frage der Bezahlungsmodalitäten.

Wenn alle Bestellstücke vorrätig da sind, werden die Sachen verpackt, hierbei wird darauf geachtet, dass „Risikostücke“ wie Spacer und andere Kleinteile in der Mitte des Paketes verstaut werden, so dass beim Transport keine Schäden auftreten. Ausreichend gepolstert und verpackt kommen die einzelnen Pakete auf einen extra Tisch, der als „Warenausgang“ zu verstehen ist. Hierhin kommen alle Pakete, die später noch verschickt werden.
Damit ist der eigentliche Teil des Shops erledigt und es liegt nun an der Deutschen Post die Pakete an den Kunden zu bringen.

Im Anschluss hatte ich noch ein kleines Interview mit Claus, in dem er mir ein bisschen was erzählt hat was mich so interessierte großes Grinsen
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